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| Die Angst des Mittelstands vor Systemausfällen |
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Fallen kritische Bestandteile des IT-Systems aus, ist die grösste Sorge, dass es wegen der Nichterreichbarkeit zu direkten Umsatzeinbussen kommt.
Gut ein Viertel (26 Prozent) der Befragten einer Umfrage der Arago Institut für komplexes Datenmanagement AG zum Thema IT-Verfügbarkeit sehen in der Nichterreichbarkeit der Systeme durch den Kunden die Ursache für direkte Umsatzeinbussen. Für knapp ein Fünftel der Unternehmensverantwortlichen mittelständischer Betriebe liegt das Hauptproblem darin, dass Fachabteilungen in der Phase der Fehlersuche, -analyse und -behebung nicht auf notwendige Applikationen zugreifen und aus diesem Grund keine Geschäftsabschlüsse tätigen können.
Treten die beiden genannten Schwierigkeiten eher kurzfristig auf und betreffen direkt das Verhältnis zum Kunden, sind weitere Aspekte längerfristiger Natur und beziehen sich auf interne Prozesse. 17 Prozent vertreten die Meinung, dass aufgrund der Fehler und Störungen im Systembetrieb der Hauptteil des IT-Budgets in dessen reine Erhaltung investiert wird. Dies binde finanzielle Ressourcen, die für Neuentwicklungen notwendig wären. Weitere 14 Prozent sehen das Hauptproblem darin, dass Fachkräfte derart in die Aufrechterhaltung der Basis-IT eingebunden sind, dass sie keine Möglichkeit haben, neue Ideen zu entwickeln, die das Unternehmen voran bringen könnten.
Ausserdem wurden als Antworten genannt: Der Imageverlust bei Kunden (14 Prozent) und die geringe Transparenz, was Dokumentation und Nachvollziehbarkeit der einzelnen Aktionen angeht (zehn Prozent).
Das Ergebnis im Einzelnen:
Frage: Welche der hier aufgeführten Folgen einer mangelnden Verfügbarkeit von IT-Systemen hat Ihrer Meinung nach einen hohen Stellenwert?
- Durch Nichterreichbarkeit der Systeme durch den Kunden entstehen direkte Umsatzeinbussen (26 Prozent).
- Fachabteilungen können nicht auf notwendige Applikationen zugreifen und generieren deshalb weniger Umsatz (19 Prozent).
- Der Hauptteil des IT-Budgets wird in die reine Erhaltung des IT-Betriebes investiert. Das bindet finanzielle Ressourcen, die für Neuentwicklungen notwendig wären (17 Prozent).
- Die IT-Fachkräfte sind hauptsächlich damit beschäftigt, die IT am Laufen zu halten und haben damit keine Möglichkeit, neue Ideen zu entwickeln (14 Prozent).
- Imageverlust beim Kunden (14 Prozent).
- Dokumentation und Nachvollziehbarkeit des Betriebes haben eine geringe Transparenz. Darunter leidet die Sicherheit im Sinne der Compliance (10 Prozent).
Autor: Frank Gotta

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