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| Betriebsamer Start der Spammer und Hacker |
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Das neue Jahr beginnt gleich mit hoher Spam-Belastung und Zero-Day-Attacken über infizierte PDF-Dokumente.
Der MessageLabs Intelligence Report für Januar 2010 von Symantec zur weltweiten Online-Sicherheit offenbart: Spammer haben ihr 2009 gezeigtes Engagement mit ins neue Jahr genommen. Zum Jahresauftakt beobachtete man beispielsweise die typischen speziellen Neujahrsangebote für Pharmazeutika, Mode-Accessoires, Schlankmacher, Kredite und Jobs. Zeitweise entfielen sogar 7,7 Prozent des gesamten Spam-Aufkommens eines Tages auf Nachrichten, die Bezug auf den Jahreswechsel nahmen. Besonders hervor taten sich dabei die Botnets Grum und Cutwail. Beide zeichneten zusammen für mehr als die Hälfte der Spam-Mails verantwortlich, die sich des neuen Jahres als Aufhänger bedienten.
Ende des Jahres 2009 stammten 83,4 Prozent des gesamten Aufkommens an unerwünschten Werbe-Mails von Botnets. Vor diesem Hintergrund ergaben die Berechnungen für den Rest der Spam-Belastung, dass ein Anteil von 0,9 Prozent über Accounts bei kostenlosen Webmail-Diensten verbreitet wurde. Das entspricht pro Tag rund 900 Millionen solcher Nachrichten. Mehr als 79 Prozent dieser Spam-Mails entfielen auf E-Mail-Adressen, die bei drei sehr bekannten und viel genutzten Gratis-Anbietern angelegt worden waren.
Im Dezember 2009 wurde bekannt, dass im Adobe Reader, einer vielfach genutzten Software zum Betrachten von PDF-Dokumenten, eine neue Sicherheitslücke aufgetreten war, die sich durch so genannte Zero-Day-Exploits ausnutzen ließ. MessageLabs Intelligence hatte jedoch schon im November 2009 quasi «in freier Wildbahn» die ersten zu diesem Zweck manipulierten PDFs abgefangen. Ausgebessert wurde die Schwachstelle vom Softwarehersteller aber erst Mitte Januar 2010.
Im Dezember 2009 wurde die Spur eines neues Botnets namens Lethic aufgenommen, das rasch 2,5 Prozent des Spam-Aufkommens auf sich vereinte. Im Laufe der ersten Januar-Woche stieg dieser Anteil auf unter vier Prozent, um dann am 8. Januar mit 5,25 Prozent seinen Höchststand zu erreichen, bevor Lethic anschließend wieder in die Bedeutungslosigkeit abtauchte.
Der MessageLabs Intelligence Report für den Januar 2010 steht unter der folgenden Internetadresse zum Download bereit: http://www.messagelabs.com/intelligence.aspx.
Autor: Frank Gotta

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